IPv6


Abkürzung für die sechste Version des Internetprotokolls ("Internet Protocol Version 6"). Der Standard wird seit 1998 entwickelt. IPv6 löst zunehmend IPv4 ab. Es erweitert dabei vor allem den Adressvorrat. IPv6 definiert IP-Adressen als acht jeweils durch einen Doppelpunkt voneinander getrennte Zahlen von 0 bis 65535. Dies ermöglicht die Vergabe von 340 Sextillionen Adressen. Überlicherweise erfolgt die Adressangabe in der Hexadezimalschreibweise: "2001:0db8:0000:08d3:0000:8a2e:0070:7344". Die Explosion des Adressvorrats beeinflusst auch das E-Mail-Marketing. So ist anzunehmen, dass IP-basierte Blacklists und Reputation ob der Masse an Bedeutung verlieren, da Spammer plötzlich unzählige IP-Adressen - theoretisch eine pro E-Mail - verwenden können, wohingegen der Absender einer E-Mail und die damit verbundene Reputation künftig noch wichtiger werden als sie es heute schon sind. Voraussetzung dafür ist die breite Adoption von Mechanismen zur Authentifizierung wie DKIM.